Vorteile des KS-ISO-Kimmsteins, die Überzeugen:

  • Alle statischen und bauphysikalischen Vorteile des aufgehenden KS-Mauerwerks, wie Brandschutz, Schallschutz und Standsicherheit, werden erfüllt. Weitere Nachweise sind nicht erforderlich.
  • KS-Mauerwerk und KS-ISO-Kimmsteine entsprechen der Baustoffklasse A1 – nicht brennbar –. Das günstige Brandverhalten ergibt sich aus den Baustoffbestandteilen.
  • Die hohe Steindruckfestigkeit des KS-ISO-Kimmsteins wird zurzeit von keinem anderen mineralischen Wärmedämmelement erreicht. Schlanke, hochwärmegedämmte Außenwandkonstruktionen sind damit möglich.
  • Durch sein Energieeinsparpotential ist der KS-ISO-Kimmstein für Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser und Energie-Effizienzhäuser bestens geeignet.
  • Mit dem Einsatz des KS-ISO-Kimmsteins werden im Durchschnitt auf der Wandinnenseite um ca. 1 °C höhere Oberflächentemperaturen erzielt. Bei besonders kritischen Details (z.B. bei nicht unterkellerten Gebäuden) sind Verbesserungen von bis zu 2,5 °C möglich.
  • Die Erhöhung der Oberflächentemperatur führt zu einer höheren Behaglichkeit.
  • Die Gefahr von Tauwasserschäden bzw. Schimmelpilzbildung wird aufgrund der erhöhten Oberflächentemperatur vermieden.
  • Das Nut-Feder-System sowie die hohe Maßhaltigkeit der KS-ISO-Kimmsteine vermindern den Fugenanteil und damit verbundene Wärmebrücken.
  • Kalksandsteine werden besonders Energieschonend hergestellt.

Mauerwerksdruckfestigkeit

Beim Einsatz von KS-ISO-Kimmsteinen der Steinfestigkeitsklasse 20 in Verbindung mit KS-Steinen der Steinfestigkeitsklasse 20 müssen keine gesonderten Nachweise geführt werden. Der Einsatz von KS-ISO-Kimmsteinen der Steinfestigkeitsklasse 12 in Verbindung mit KS-Steinen der Steinfestigkeitsklasse 20 ist ebenfalls möglich. Dafür sind folgende Hinweise für den statischen Nachweis zu beachten:

  • KS-Mauerwerk mit KS-ISO-Kimsteinen in der unteren bzw. oberen Schicht können statisch sowohl nach dem vereinfachten als auch nach dem genaueren Verfahren der DIN 1053-1 oder -100 nachgewiesen werden.
  • Beim Nachweis nach dem vereinfachten Verfahren sind generell die geringsten Festigkeiten in der Wand anzusetzen („Schwächstes Glied in der Kette“)
  • Beim genaueren Nachweis von Mauerwerk sind die unterschiedlichen Druckspannungen des KS-ISO-Kimmsteines und des aufgehenden Mauerwerks zu beachten. Hierbei  ist der Nachweis der zulässigen Druckspannungen am Wandfuß (ggf. Wandkopf) mit den Festigkeiten des verwendeten KS-ISO-Kimmstein zu führen. Der Knicksicherheitsnachweis muss unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Festigkeiten an der maßgeblichen Nachweisstelle erfolgen.

Im Allgemeinen führt die genauere Nachweisführung zu dem Ergebnis, dass auch KS-ISO-Kimmsteine der Steinfestigkeitsklasse 12 unter- bzw. oberhalb von KS-Mauerwerk der Steinfestigkeitsklasse 20, problemlos eingesetzt werden können.

Wirtschaftlichkeit

Das aufwendige Herabführen von Dämmschichten in das Erdreich – vor allem bei unbeheizten Kellern oder nicht unterkellerten Gebäuden – bleibt auf ein Minimum beschränkt. Durch den Einsatz des KS-ISO-Kimmsteins lässt sich die innere Oberflächentemperatur in gleichem Maße anheben - bei deutlich reduzierten Kosten.

Wird zur Erzielung der gleichen inneren Oberflächentemperatur anstelle des Herabführens der Wärmedämmung bis tief ins Erdreich der KS-ISO-Kimmstein eingesetzt, so lassen sich bei einem üblichen Einfamilien-Wohnhaus bis zu 1.400,– Euro an Investitionskosten einsparen.

Das Einsparpotential ist dabei von der Ausbildung der Details abhängig, z.B. mit Keller/ohne Keller.

Bei Konstruktionen mit KS-ISO-Kimmsteinen reduzieren sich die laufenden Betriebskosten im Mittel um 4 %, da der Heizenergiebedarf gesenkt wird.

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26446 Friedeburg-Horsten

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